Chardonnay Ouvertüre
Ein wunderschöner, kellergereifter klassisch ausgebauten Chardonnay ohne Holzeinfluss und mit ausgeprägtem Fruchtspiel. Die Struktur ist harmonisch und balanciert mit einem lebendigen und leichten Trinkfluss. Ein hervorragender Wein im modernen Stil, der zudem noch etwas gereift ist!
12,60 €
ArtNr.: 83605
Vorrätig
| Jahrgang | 2019 |
|---|---|
| Größe | 0,75 L |
| Kategorie - Assemblage | Weißwein Reinsortig |
| Rebsorten | Chardonnay |
| Geschmacksnote | Trocken |
| Alkoholgehalt | 12.5% |
| Einstufung | Qualitätswein |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Land | Österreich |
| Weinregion | Thermenregion |
Weinbeschreibung;
Helles, klares Strohgelb im Glas, ausgeprägtes Fruchtspielaroma mit Mandarine, Physalis, Pfirsich. Vielschichtige Fruchtnoten am Gaumen, lebendig und balanciert, feine Struktur und toller Trinkfluss. Im Finish ein langer, fruchtiger Nachhall, in dem sich Mango und Rancio entfalten
Speisenempfehlung:
Gebackenes, helles Fleisch, Pastagerichte, Krustentiere, Fisch, Pilzgerichte, mittelkräftige Weichkäsen, Gemüsestrudel
Servierempfehlung:
Bei 6-8° C im bauchigen Weißweinglas oder Burgunderglas
Die Rebsorte:
Die Sorte Chardonnay ist heute eine der zwei weltweit meist verbreiteten weißen Rebsorten, da sie sehr anpassungsfähig zu den unterschiedlichen Terroirs ist. Sie ist eine der drei Hauptrebsorten, die für den Champagner genehmigt sind. Und vor allem ist sie die Grundlage der sehr begehrten Chablis-Weine und der großen Weine aus den 1er-Cru- und Grand-Cru-Lagen u.a. im legendären Montrachet im französischen Burgund.
Wann genau diese Rebsorte nach Österreich kam, ist nicht geklärt. Sie wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wissenschaftlich als eigenständige Rebsorte definiert, davor wurde sie meistens als Weißburgunder angesehen. Burgundersorten wie der Pinot Noir, wurden im Mittelalter von Zisterziensermönchen in der österreichischen Thermenregion ausgepflanzt, da sie das Potenzial dieses Terroirs für Burgunderreben früh erkannten. Damals war es üblich, mehrere Rebsorten gemischt im selben Weingarten zu pflanzen, als "Gemischter Satz". In solchen Gärten wurden die Reben trotz unterschiedlicher Reife zusammen gelesen und gemeinsam zu Wein gekeltert. Das hat jedes Jahr eine stabile Weinausbeute gebracht, da einige Sorten in einem Jahr durch die Witterung zu Hochreife gebracht wurden, während andere Sorten unter den gleichen Bedingungen etwas gelitten haben – und in einem anderen Jahr könnte es umgekehrt sein. Durch die Mischung von hochreifen und weniger reifen Trauben ist jedes Jahr ein gut trinkbarer Wein entstanden, der jedes Mal ein bisschen anders geschmeckt hat, aber im Großen und Ganzen immer „trinkbar” war.
Man kann davon ausgehen, dass Chardonnay-Reben bereits seit einigen Jahrhunderten in der Thermenregion wachsen und lange mit dem Weißburgunder verwechselt wurden, da sehr ähnliche Pflanzen in diesen Mischgärten sich nicht so leicht unterscheiden ließen.
In ihrem Heimat wo die Sorte geboren ist, französischen Burgund, zeigen historische Aufzeichnungen, dass die Sorte rund Jahr 1685 im Dorf Saint-Sorlin, dem heutigen La Roche-Vineuse, beweislich als "Chardonnet" bezeichnet wurde - wahrscheinlich vom 25 km entfernten Weindorf Chardonnay abgeleitet. Noch 100 Jahre davor, um 1583, wurde sie als "Beaunois" bezeichnet, vom Weinstadt Beaune im Herzen des Burgunds abgeleitet.
In Südtirol wurde auch früh der Unterschied zwischen Weißburgunder und diese "neue Rebsorte" erkannt, da die Winzer sich gemerkt hatten, dass die Beeren bei Hochreife kleine Farbunterschiede aufweisen. Die "neue Rebsorte" wurde damals in Südtirol als „Gelber Weißburgunder” bezeichnet.
Erst 1872 bekam sie offiziell bei der Weinbauausstellung in Lyon ihren eigenen Namen "Chardonnay".
Der Chardonnay ist eine Kreuzung aus den Rebsorten Pinot Noir und Gouais Blanc. Der Weißburgunder ist hingegen eine direkte Mutation des Grauburgunders (keine zweite Elternsorte), der wiederum eine Mutation des Pinot Noir ist. Sie alle stammen also aus derselben Familie mit dem Pinot Noir als „Stamm-Mutter“. Es gibt mehrere Chardonnay-"Sorten", oder Klonen, z.B. der Morillon aus der Steiermark und der Mendoza-Chardonnay aus Argentinien.
Das Weingut:
Seit vier Generationen betreibt die Familie Piriwe ihr Weingut im Herzen der Thermenregion. Ihren Ursprung hat die Familie in Südfrankreich, wo sich vermutlich bereits die Affinität zum Weinbau in ihren Genen manifestierte. Gemeinsam mit seiner Frau Jana führt Josef "Pepi" Piriwe den Betrieb nun seit über 30 Jahren. Mit sehr viel Herzblut und Hingabe werden aus dem Traubenmaterial von den Weingärten rund um Traiskirchen, Pfaffstätten und Gumpoldskirchen authentische, biologische Weine mit regions- und sortentypischem Charakter und höchster Qualität vinifiziert. Die mineralischen Böden verleihen den Weinen einen unverwechselbaren Charakter.
Das Weingut ist seit dem Jahrgang 2023 bio-zertifiziert. Ein gesunder Boden und ein optimales Mikroklima in den Weingärten sind der Familie Piriwe seit jeher ein großes Anliegen – ein Vermächtnis, das sie den nächsten Generationen hinterlassen möchten.
Neben bewehrten Klassikern und opulenten Reserven sind exquisite Süßweine schon seit Langem ein fixer Bestandteil von Pepi Piriwes Kellerwelt. Im Zuge der ständigen Weiterentwicklung wurde vor einigen Jahren mit einzigartigen Naturweinen ein neues Kapitel im familieneigenen Geschichtsbuch aufgeschlagen.
Für ihr Bedingungsloses Streben nach Qualität und unverwechselbarem Charakter der Weine, wird die Familie Piriwe regelmäßig von nationalen Weinguides wie Falstaff, a la Carte und Salon, aber auch von internationalen Gremien wie dem Gault Millau, der Berliner Wine Trophy oder der Mondial de Pinot (Schweiz) ausgezeichnet.
Zusätzliche Information
| Jahrgang | 2019 |
|---|---|
| Größe | 0,75 L |
| Kategorie - Assemblage | Weißwein Reinsortig |
| Rebsorten | Chardonnay |
| Geschmacksnote | Trocken |
| Alkoholgehalt | 12.5% |
| Restsüße | 3.5g/l |
| Säuregehalt | 5,0 g/l |
| Ausbau | Stahltank |
| Einstufung | Qualitätswein |
| Serviertemperatur | 8 °C |
| Reifepotenzial | 15 Jahre |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Land | Österreich |
| Weinregion | Thermenregion |
| Weinort | Traiskirchen |
| Weingut | PIRIWE Josef |




