GOBER A&G

Blaufränkisch Ried Hochäcker Built By Nature

GOBER A&G

Dieser Blaufränkisch ist wie vor über 1000 Jahren ausgebaut, ganz naturbelassen und ohne chemisch-/technische Hilfsmitteln. Er entspricht die strenge Built By Nature-Kriterien, die viel weiter als “Bio” gehen. Die gute Lage, die bekannte Riede Hochäcker, hat dem Wein viel Kraft und Geschmack verliehen. Perfekt für “geübte” Rotweinliebhaber!

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Vorrätig

ArtNr.: 87511

Vorrätig

Jahrgang

2017

Größe

0,75 L

Kategorie - Assemblage

Rotwein Reinsortig

Rebsorten

Blaufränkisch

Geschmacksnote

Trocken

Alkoholgehalt

13%

Einstufung

Qualitätswein

Besondere Merkmale

Built By Nature, Naturwein und Orangewein

Allergene

Enthält Sulfite

Land

Österreich

Weinregion

Mittelburgenland

Karl den Fränker war König der Franken und auch seit Jahr 800 n.Chr. römischer Kaiser - und Weinliebhaber. Er hat für das Großgebiet Ödenburg (heute teils in Ungarn und teils in Österreich, im südlichen Gebiet vom Neusiedlersee) im Auftrag gegeben, die Landwirtschaftsflächen auf ihre Eignung für den Weinbau zu bewerten. Schließlich sollten die Ackern identifiziert werden, die sich am besten für den Weinbau sich eignete und wo ausschließlich Weinbau betrieben werden dürfte. Horitschon, mit der Riede Hochäcker und wo der Weinbau sich schon seit Unzeiten durchgesetzt hat, war eine klare Entscheidung für den fortgesetzten Weinbau.

Dieser Blaufränkisch ist wie damals ausgebaut, ganz naturbelassen und ohne chemisch-/technische Hilfsmitteln. Damit entspricht er auch den strengen Built By Nature-Kriterien. Ein unglaublich vielschichtiger Wein.

Kostnotiz:
Dunkles Rubinrot im Glas mit granatroten Schimmertönen, optisch etwas dicke Viskosität, langsamen Schlieren beim Schwenken, sehr schmale Fenster. In der Nase intensiv und sehr vielschichtig, dunkelbeerig von Schwarzkirschen und schwarzem Holunder, süße Noten mit Rosinen, Fichtennadeln, Hefeteig mit Zimt, nasses Wiesengras, frische Pilze, nasse Holzrinde. Auch am Gaumen sehr vielschichtig wie in der Nase, mit schwarzen Holunderbeeren, schwarzen Krähenbeeren mit etwas Petroleum eingemischt, Zwetschkenkompott, Bitterschokolade, einer leichten Ledernote, viel Kräuterwürze, grünem Pfeffer, Traubenkernen (Gerbstoff), angenehm salzmineralisch. Präsente Tannine, deutlich adstringierend, jedoch saftig und flüssig durch das balsamische Säurespiel und den mittelschlanken Körper. Im langen Nachhall einen dezenten, schönen, salzigen Schmelz mit wundervollen schwarzen Johannisbeeren kombiniert. Super lagerfähig mit großem Zukunftspotenzial

Speiseempfehlung:
Kartoffelgulasch, Pilzragú, Rentiersalami, Zwiebelsuppe von kräftiger Rinderbrühe mit würzigem Käsetoast, Lammgerichte, Rind- und Wildfleisch mit dunkler, kräftiger Sauce. Würzige, dicke Bolognese nach mehrstundenlanger Einkochzeit. Würzige, geschmackvolle Aufläufe. Martiniganzl. Leicht gekühlt super für den Grillabend mit würzig gegrilltem Fleisch, auch leicht gekühlt sehr gut mit einer Pizza mit kräftigen, geschmackvollen Auflagen (Feta, Blauschimmelkäse, würziger Bolognese & Co)

Servierempfehlung:
Bei 13-15° C im universal Rotweinglas. 3-4 Stunden Karaffieren, oder mindestens 1-2 Stunden Doppel-karaffieren empfohlen

 

Weingut und Geschichte:
In Horitschon liegt das Familienweingut Gober, wo Weine noch so produziert wird, wie wenn Karl der Fränker um 800 n. Chr. die Landwirtschaft und insbesondere den Weinbau im Raum Ödenburg rekultivierte. Der damals ungarische Ort Horitschon gehörte dazu. Der Adel und Klerus bestimmten anhand der Erfahrungen, welche Plätze sich für Weinanbau am besten eigneten. So entstanden die Weininseln wie Rust, Oggau usw., und auch Horitschon, die inmitten vom Ackerland eine besondere Stellung hatten. Nur Wein durfte dort kultiviert werden. Wein von Horitschon wurde, aufgrund der besonderen Weinqualität vom Wiener Kaiserhof vom Zoll befreit. Verschiedenste Quellen sind auch der Ansicht, dass der Name Blaufränkisch auf Karl den Fränker zurückgeht.
Ohne Chemie, Pflanzenschutz und Verschönung wurde Wein produziert. Es zählte allein die ideale Lage mit Klima und Witterung und dem Wein die Zeit im Keller zu geben, bis er von sich selbst reif genug zum Trinken wurde. Das könnte bis drei Jahre dauern, je nach Jahrgang und Rebsorte.

So wird Wein auch heute bei Weingut Gober erzeugt, was mit den derzeit verfügbaren chemisch-/technischen Hilfsmitteln, die nicht in Anspruch genommen werden, ein mühsamer Weg ist. Diese Produktionsart ist mit Sicherheit die aufwendigste und unüblichste. Die Pflegemaßnahmen sind bei diesem „einfachen Prozess“ exorbitant, die Prozesse bedürfen Präzision und Erfahrung. Ist der Wein zB. nur 2 Tage zu lange am Trub bevor Umfüllung, dann ist es mit der Güte des Weines vorbei.
Ganz naturbelassen, ohne Verschönung oder Beschleunigung, und ohne Barriqueeinsatz, werden hervorragende Weine auf Flaschen gefüllt. Die Familie Gober hat immer so gearbeitet, seit 2015 hat das Weingut aber offiziell die Zertifizierung "Nachhaltig Austria", was weitaus mehr als "BIO" umfasst. Einen Wein wird auch nach den strengen Kriterien unter dem Siegel "Built By Nature" produziert. Bei Gober geht es um die Pure Natur im Weinberg, im Keller und im Glas.

Die Rebsorte:
Es gibt einen Sagen von diesen für die Landwirtschaft recht aufregenden Zeiten, dass Karl der Fränker der Namensvater der Blaufränkisch-Traube ist. Die Sorte Blaufränkisch ist aber nur seit um 1750 in Österreich nachgewiesen, wahrscheinlich ist sie aber viel älter. Es gibt mehrere Theorien über woher die Sorte stammt, die letzte ist aus dem Jahr 2022(!!), wo man meint, dass der Ursprung liegt in der Gegend um Pfaffstätten und Baden in der Thermenregion. Ältere Theorien gehen zu Bad Vöslau, was nicht so weit von Baden entfernt ist. Andere alte Theorien deuten zu südlicheren Gebieten, wie der alten Untersteiermark "Limberg" oder "Lemberg", was heute Slowenien ist. Deshalb die deutsche Namensbezeichnung "Limberger" oder "Lemberger", was auf den Import von den "Lembergerreben", angefangen in 1877, hinweist. In Ungarn heißt die Traube Kékfrankos, was von der Zeit Napoleons stammt, die französische Truppen haben dann in Ungarn einen bevorzugten Wein (von Blaufränkischtrauben)  mit "blauen Francs" bezahlt, die mehr Wert hatten als "roten Francs", die sie üblicherweise für andere Einkäufe verwendet haben. Direkt übersetzt sind die "blaue Francs" auf Ungarisch die "kék frankos".

Zusätzliche Information

Jahrgang

2017

Größe

0,75 L

Kategorie - Assemblage

Rotwein Reinsortig

Rebsorten

Blaufränkisch

Geschmacksnote

Trocken

Alkoholgehalt

13%

Ausbau

Stahltank

Einstufung

Qualitätswein

Besondere Merkmale

Built By Nature, Naturwein und Orangewein

Optimale Trinkreife

15 Jahre

Serviertemperatur

17 °C

Allergene

Enthält Sulfite

Land

Österreich

Weinregion

Mittelburgenland

Weinort

Horitschon

Weingut

GOBER A&G