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GOBER A&G

Blaufränkisch Ried Hochäcker Built By Nature

GOBER A&G

Dieser Blaufränkisch ist wie vor über 1000 Jahren ausgebaut, ganz naturbelassen und ohne chemisch-technische Hilfsmitteln. Er entspricht die strenge Built By Nature-Kriterien, die viel weiter als „Bio“ gehen.

Die gute Lage und die bekannte Riede „Hochäcker” haben dem Wein viel Kraft und Geschmack verliehen. Ein unglaublich vielschichtiger Wein – perfekt für echte Rotweinliebhaber!

12,00 


inkl. 20 % MwSt.

zzgl. Versand

Vorrätig

ArtNr.: 87511

Vorrätig

Jahrgang

2017

Größe

0,75 L

Kategorie - Assemblage

Rotwein Reinsortig

Rebsorten

Blaufränkisch

Geschmacksnote

Trocken

Alkoholgehalt

13%

Einstufung

Built by Nature, Nachhaltig Austria, Qualitätswein

Allergene

Enthält Sulfite

Land

Österreich

Weinregion

Mittelburgenland

 

Kostnotiz:
Dunkles Rubinrot im Glas mit granatroten Schimmertönen, optisch eine vielversprechende Viskosität. In der Nase intensiv und sehr vielschichtig, dunkelbeerig von Schwarzkirschen und schwarzem Holunder, süße Noten mit Rosinen, Fichtennadeln, Hefeteig mit Zimt, nasses Wiesengras, frische Pilze, nasse Holzrinde. Auch am Gaumen sehr vielschichtig wie in der Nase, mit schwarzen Holunderbeeren, schwarzen Krähenbeeren mit etwas Petroleum eingemischt, Zwetschkenkompott, Bitterschokolade, einer leichten Ledernote, viel Kräuterwürze, grünem Pfeffer, Traubenkernen (Gerbstoff), angenehm salzmineralisch. Präsente Tannine, deutlich adstringierend, jedoch saftig und flüssig durch das balsamische Säurespiel und den mittelschlanken Körper. Im langen Nachhall einen dezenten, schönen, salzigen Schmelz mit wundervollen schwarzen Johannisbeeren kombiniert. Super lagerfähig mit großem Zukunftspotenzial

Speiseempfehlung:
Kartoffelgulasch, Pilzragú, Rentiersalami, Zwiebelsuppe von kräftiger Rinderbrühe mit würzigem Käsetoast, Lammgerichte, Rind- und Wildfleisch mit dunkler, kräftiger Sauce. Würzige, dicke Bolognese nach mehrstundenlanger Einkochzeit. Würzige, geschmackvolle Aufläufe. Martiniganzl. Leicht gekühlt super für den Grillabend mit würzig gegrilltem Fleisch, auch leicht gekühlt sehr gut mit einer Pizza mit kräftigen, geschmackvollen Auflagen (Feta, Blauschimmelkäse, würziger Bolognese & Co)

Servierempfehlung:
Bei 13-15° C im universal Rotweinglas. Etwas "Luft schnappen" - Karaffieren oder ein paar Stunden vorher die Flasche öffnen - empfohlen

 

Weingut und Geschichte:
In der Ortschaft Horitschon im früheren "Blaufränkischland", heutigen Mittelburgenland, liegt das Familienweingut A&G Gober. Hier werden Weine noch so produziert, wie zu Zeiten von Karl dem Fränker (Karl dem Großen), der um 800 n. Chr. die Landwirtschaft und insbesondere den Weinbau im Raum Ödenburg rekultivierte.

Karl der Fränker war König der Franken und auch seit Jahr 800 n.Chr. römischer Kaiser - und Weinliebhaber. Mit seinem „Capitulare de villis” gab er in seinem gesamten Reich – darunter auch das Großgebiet Ödenburg, das heute teils in Ungarn und teils in Österreich im Süden des Neusiedlersees liegt – die Bewertung der landwirtschaftlichen Flächen hinsichtlich ihrer Eignung für den Weinbau in Auftrag.. Schließlich sollten die Ackern identifiziert werden, die sich am besten für den Weinbau sich eignete und wo ausschließlich Weinbau betrieben werden dürfte.

Der Adel und Klerus bestimmten anhand der Erfahrungen, welche Plätze sich für Weinanbau am besten eigneten. So entstanden die Weininseln wie Rust, Oggau usw., und auch Horitschon, die inmitten vom Ackerland eine besondere Stellung hatten. Horitschon, mit der Riede Hochäcker und wo der Weinbau sich schon seit Unzeiten durchgesetzt hat, war eine klare Entscheidung für den fortgesetzten Weinbau. Dort durfte nur Wein kultiviert werden. Es gibt einen Sagen von diesen für die Landwirtschaft recht aufregenden Zeiten, dass Karl der Fränker der Namensvater der Blaufränkisch-Traube ist (siehe auch unter "Die Rebsorte").

Wein von Horitschon wurde, aufgrund der besonderen Weinqualität, vom Wiener Kaiserhof vom Zoll befreit (Burgenland gehörte damals zu Ungarn).

Über Jahrhunderte wurde Wein ohne Chemie für Pflanzenschutz, Beschleunigung oder Verschönung beim Keltern produziert. Es zählte allein die ideale Lage für die Reben und dem Wein die Zeit im Keller zu geben, bis er von selbst reif genug zum Trinken war. Je nach Witterung und Rebsorte könnte das bis zu drei Jahre dauern – ganz anders als das, was heute mit chemisch-technischen Hilfsmitteln binnen weniger Monate möglich ist.

So wie damals wird Wein auch heute im Weingut A&G Gober erzeugt. Das ist ein mühsamer Weg. Diese Produktionsart nach jahrhundertealten Methoden ist mit Sicherheit die aufwendigste und ungewöhnlichste. Die Pflegemaßnahmen sind bei diesem „einfachen Prozess“ exorbitant, die Prozesse bedürfen Präzision und Erfahrung. Ist der Wein zB. nur 2 Tage zu lange am Trub bevor Umfüllung, dann ist es mit der Güte des Weines vorbei.

Ganz naturbelassen, ohne Verschönung oder Beschleunigung, und ohne Barriqueeinsatz, werden hervorragende Weine auf Flaschen gefüllt. Die Familie Gober hat immer so gearbeitet. Seit 2015 hat das Weingut offiziell die Zertifizierung "Nachhaltig Austria", was weitaus mehr als "BIO" umfasst. Einen Wein wird auch nach den strengen Kriterien unter dem Siegel "Built By Nature" produziert. Bei Gober geht es um die pure Natur im Weinberg, im Keller und im Glas.

 

Die Rebsorte:
Die Leitsorte der gesamte Region ist heute der Blaufränkisch, daher der frühere Name Blaufränkischland. Verschiedenste Quellen sind der Ansicht, dass der Name Blaufränkisch auf Karl der Fränker zurückgeht. Die Sorte Blaufränkisch ist aber nur seit um 1750 in Österreich nachgewiesen, wahrscheinlich ist sie aber viel älter. Es gibt mehrere Theorien über woher die Sorte stammt, die letzte ist aus dem Jahr 2022, wo man meint, dass der Ursprung liegt in der Gegend um Pfaffstätten und Baden in der Thermenregion. Ältere Theorien gehen zu Bad Vöslau, was nicht so weit von Baden entfernt ist.

Andere alte Theorien deuten zu südlicheren Gebieten, wie der alten Untersteiermark "Limberg" oder "Lemberg", was heute Slowenien ist. Deshalb die deutsche Namensbezeichnung "Limberger" oder "Lemberger", was auf den Import von den "Lembergerreben", angefangen im Jahr 1877, hinweist.

In Ungarn heißt die Traube Kékfrankos, was von der Zeit Napoleons stammt. Die französische Truppen haben dann in Ungarn einen bevorzugten Wein von Blaufränkischtrauben mit der Währung "blauen Francs" bezahlt, die mehr Wert hatte als "roten Francs", die sie üblicherweise für andere Einkäufe verwendet haben. Direkt übersetzt sind die "blaue Francs" auf Ungarisch die "kék frankos".

Zusätzliche Information

Jahrgang

2017

Größe

0,75 L

Kategorie - Assemblage

Rotwein Reinsortig

Rebsorten

Blaufränkisch

Geschmacksnote

Trocken

Alkoholgehalt

13%

Ausbau

Stahltank

Einstufung

Built by Nature, Nachhaltig Austria, Qualitätswein

Besondere Merkmale

Built By Nature, Naturwein und Orangewein, Reifer Wein, Weinrarität

Reifepotenzial

25 Jahre

Serviertemperatur

14 °C

Allergene

Enthält Sulfite

Land

Österreich

Weinregion

Mittelburgenland

Weinort

Horitschon

Weingut

GOBER A&G